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Hast Du Schmerzen?
Das Mädchen antwortet mit einem leisen, tiefen Schluchzer.
So schlimm?
"Jaa und die Angst."
Ihr Körper krampft, vom Bauch beginnend.
Still halte ich sie in meinen Armen, bis die Schluchzer abklingen, die Tränen versiegen.
Ich lege ihren Kopf in meinen Schoß.
Erschöpft schliesst sie die Augen. Ich betrachte das Feuer im Kamin und streiche geistesabwesend über ihre Haare und das tränenfeuchte Gesicht. Spüre, wie ihre Atemzüge tiefer und regelmäßiger werden.
Auch meine Lider werden schwer. Ich frage mich, was sie erlitten hat, welche Wunden in der Lage sind, jahrzehntelanges Leid auszulösen.
Ob ich es je erfahren werde?
Sie tut mir Leid, hinter ihren Augen scheint es Abgründe zu geben, immer wieder vermeine ich Trümmer zu erkennen. Sie muss den Krieg durchlebt haben.
Die Aufräumarbeiten werden noch Jahre andauern. Und doch kann ich nicht aufhören an sie und unsere gemeinsame Zukunft zu glauben.
Sie muss heilen und ich werde alles tun, um zu helfen.
Der Therapeut und ich.
7.7.12 20:40
 


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